1. Etappe 5. – 7. Juli

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D I A S H O W   > > 

1 .  S o m m e r w e r k s t a t t   i n   V e n t s c h a u 

Vom  5. – 7. Juli fand die  1. Sommerwerkstatt  in Ventschau am See statt. Der ehemalige ‘Badeort’ wurde wieder ganz schön lebendig. Glück hatten wir durch tatkräftige Unterstützung aus der unmittelbaren Nachbarschaft: jede Menge Holz für eine große Anschlagtafel gab es direkt nebenan und eine Stangenkonstruktion bekamen wir ausgeliehen um eine schattenspendende Plane auszubreiten. Strom zum Laden der Akkus konnten wir bei Familie Heil am Bungalow zapfen.

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Die Wiese am See bot ideale Bedingungen um eine Sommerwerkstatt durchzuführen. Eine großartige Situation, zu der nicht unwesentlich die Einrichtungen des Ventschauer Bürgervereins beitragen. Denn wo kann man sich im Schatten besser zu einer Gesprächrunde zusammenfinden als in dem Pavillon mit der goldenen Kugel oben auf dem Dach. Pavillon, Boulebahn, Tischtennisplatte, Spielplatz und Bushaltestelle am See sind durch Initiativen des Bürgervereins entstanden. Die Gruppe Verkehrsberuhigung nutzte die Gelegenheit, tagte mit dem Bürgermeister im Pavillon und wir von der Sommerwerkstatt waren dabei.

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In vielen Ventschauer Gesprächen während unserer Rundgänge durch den Ort wurde der Wunsch geäußert, dass die Badestelle am See wiederbelebt werde. Mehr Kinder, mehr Leben, mehr Aktivitäten auf der Wiese. Wir haben das also schon einmal ausprobiert und es ist wunderbar. Einige träumten sogar von alten Copacabana, einer weiteren Badestelle von früher an den Fischteichen. Diese Vision notierten wir erst einmal als Zauberwort auf ein Ideen-Wunsch-Design-Objekt.

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Auf alten Karten vom See, die Michael Witt aus Ventschau mitbrachte entdeckten wir das Wort Bad. Hier war also wirklich eine offizielle Badestelle. Im kurz gemähten Gras der Wiese kann man sogar die alte Einfassung der Sandaufschütteung für den Strand entdecken, die sich in einem weiten Bogen am Ufer des Sees erstreckt. David hatte sein Schlauchboot aufgepumpt und ließ uns einmal Sommerglück auf dem See genießen.

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Die tolle Bushaltestelle des Bürgervereins erhielt ein schräg designtes Bücherregal im “Wünsche und Ideen-Style” nebst einer Aufschrift: Bücher auf Reisen. Alle sind eingeladen Bücher dort abzustellen und Bücher zum Lesen mitzunehmen. Für Regen- oder Sonnenschutz gibt es an dieser Stelle auch schon einen Ausleihschirm. Die Marmeladen und Konfitürentauschstation an der alten Weide wurde gebaut und schon mal mit 4 Gläsern Holundergelee aus dem letzten Workshop bestückt. Auch freie “indianer”-Skulpturen entstanden an den großen Stein gelehnt und daneben eine traditionelle Wäscheleine als Land-Art zur Begrüßung des neuen ‘Baby´s’.

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Bei dem Treffen kam denn auch der entschiedende Stein ins Rollen, um auf großen Wunsch der Kinder der Arbeitsgruppe Baumhaus Leute zu finden, die zusammen das Baumhaus realisieren. Demnächst wird also dort ein noch größerer Holzstapel liegen, die ersten Spanngurte werden an die Eichen angelegt und stützende Rundstangen kommen von Pahlow aus Köhlingen. Danke, super!

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Die Leute in der Gemeinde sind ja nicht inaktiv, im Gegenteil, viele Freunde und Bekannte aus den Dörfern hatte sich entschuldigt, weil andere Aktivitäten im Ort lockten. So führte die Ortsfeuerwehr Tosterglope am Samstag eine Radwanderung durch, an der wir selbst gerne teil genommen hätten. Dass dies aber eher bereichernd und motivierend sein kann erlebten wir, als wir abends noch beim Feuerwehrhaus in Tosterglope zum gemütlichen Teil aufkreuzten und herzliche begrüßt wurden. An diesem warmen Sommerabend fühlten wir uns recht romantisch denn wir bekamen auf dem Fußweg sogar noch ein paar echte Glühwürmchen zu sehen.

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Piet Trantel war als dritter im Künstlerteam zur Sommerwerkstatt aus China nun endlich angereiset hatte zu seiner Premiere in der Gemeinde gleich einen Pressetermin –  hier gehts zum Artikel >>. Ein wenig stolz sind wir alle, besonders auf die Menschen der Gemeinde Tosterglope, denn zu unserer eigenen Überraschung hatte Piet sich doch noch beim Daniel-Frese-Preis der Stadt Lüneburg beworben und für das Projekt von Haus zu Haus eine Anerkennung samt Blumenstrauß abgesahnt, den wir hiermit dankend gleich symbolisch an die ganze Gemeinde weitergeben wollen. Denn durch die Ressoucen, die von Euch geschaffenen Bedingungen hier, durch die freundlichen und offenen Menschen erst hat “von Haus zu Haus” schon jetzt eine so überzeugende Gestalt bekommen können. Natürlich sind wir gespannt, was sich in den folgenden Sommerwerkstätten noch alles tun wird. Wir werden weiter von Ortsteil zu Ortsteil ziehen – Do. 11.7. nach Köhlingen –  und freuen uns schon auf tatkräftige Begegnungen…

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