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F/von Haus zu Haus gehen | 2013

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Natürlich muss man heute einen Ausflug machen –  alle sind unterwegs mit dem Rad oder zu Fuss um Blüten und neues Grün im frischen Glanz zu geniesen.

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Da findet jeder sein Plätzchen ob Katz oder Maus. Der Wunsch ist groß nach sonnigen Stellen zum Sitzen und Plauschen – so auch hier an der kreativen Ecke bei Heimann in Tosterglope.

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Später geht es weiter nach Dahlem in die Applelounge (in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gemeinde) um die dynamischen Zeichnungen von Anna Myga Kasten zu bestaunen.

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Wir erkennen die Wahlverwandschaft mit Claes Oldenburg und freuen uns über diese gute Ausstellung an einem kulinarisch reizvollem Ausflugsziel.

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Wenn das kein GLÜCK  bringt – der Schornsteinfeger ist da…und in der Tat: es ist ein schöner Tag und ich bin das erste Mal mit dem Rad in der Gemeinde unterwegs, bestaune die Pflanzen in den

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Gärten und besuche den alten Sportplatz, von dem ich schon viel gehört habe. Später treffe ich in der Siedlung auf eine muntere Gesellschaft, bekomme einen besonderen Kaffee angeboten:

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lecker – und höre kleine, feine Geschichten von zwei Schwestern. Eigentlich müßten diese Episoden in einem kleinen Buch veröffentlicht werden…

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Osterfeuer in Tosterglope

Raabe/Stephan waren am Ostersamstag in der Gemeinde unterwegs und besuchten das Osterfeuer in Tosterglope. Ein wundervoller Ort – windstill zwischen Bäumen gelegen.

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Die Feuerwehr hat ein gutes Händchen für gemütliche Zusammenkünfte, bietet Gästen Getränke und die obligatorischen Bratwürstchen und informiert über gefährlichere Feuer und wie man sie vermeidet.

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Geheimnisvolle Silhouetten spielen ihr Schattentheater vor den faszinierenden Flammenkulissen. Sprachlos und mit innerer Gelassenheit geht es zurück in die Großstadt…

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Auf unseren ersten Rundgängen von Montag bis Mittwoch (11. – 13.3.) und am Freitag und Samstag (15. und 16.3.) waren wir bereits in Köhlingen, in Ventschau und in Tosterglope.

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Viele Türen gehen einfach auf und wir werden freundlich empfangen und spontan auch zu einer Tasse Tee eingeladen. Andere planen Termine und melden sich per Telefon oder E-Mail. Dann treffen wir auf gut vorbereitete Menschen, die ihre Wünsche und Vorstellungen schon mal auf einem Zettel aufgelistet und für uns den Kamin angemacht haben.

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Ein großer Wusch vieler Menschen hier ist es, so kennen wir es auch aus der Stadt, mehr Zeit zu haben für alles was zu tun ist und getan werden möchte. Wir waren  bei Alteingesessenen, bei Neu-Zugezogenen und Noch-nicht-Sesshaften. Viele erzählen gerne davon, was sie hierher geführt hat und wie sie hier leben, was anstrengend ist und was wichtig und unentbehrlich geworden ist.

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Zu wenig junge Leute hier, hören wir und dass zu viele wegziehen, zu wenig Junge bleiben, die Feuerwehr habe keinen Nachwuchs. Die Alten klagen über schlechte Busverbindungen und zu weite Einkaufswege. Die Ruhe hier auf dem Land wird gelobt. Da kann man sich natürlich auch mal über den Lärm nachbarschaftlicher Aktivitäten beschweren. Man hat sich allgemein arrangiert, aneinander gewöhnt, eingelebt und ist auch stellenweise rundum zufrieden.

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Wir erfahren von den großen Themen wie der Abstimmung über einen Brückenbau über die Elbe und hören von den Argumenten dafür und dagegen, die Fähre solle beispielsweise mehr bezuschusst und attraktiver gemacht werden. Ein großes altes Thema ist auch der mangelnde Zusammenhang zwischen den Tosterglopern und den Ventschauern. Zwischen beiden Gemeindeteilen liegt nun mal ein Wald, den wir uns vielleicht noch einmal genauer anschauen werden. Am Findling waren wir jedenfalls schon und finden ihn tatsächlich mächtig, groß und schwer.

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sw