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– alle Sockel in Text & Bild | 2015

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Sockel 24/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 24/49 im KUNSTRAUM TOSTERGLOPE, Im Alten Dorfe 7, 21371 Tosterglope

Im Austausch: Familie Jansen (Künstler) | Stefanie Schmoeckel (Sockelgastgeberin)

 

Nina Jansen: Jemand hatte einen Sockel an den Fensterladen geschraubt. Aber dann fehlte ja das Ausstellungsstück dazu. Ich fragte meinen Sohn Richard, ob er nicht etwas hätte. Er hatte ja auch die große Tasche dabei, aber es war überhaupt nichts drin. Lene dagegen hat immer etwas in ihrer Tasche. Ich hab zwar nicht damit gerechnet, aber si sagte: „Ja, ich hab was hier!“ und holte als erstes den Socken. Dann kam ja die Geschichte dazu, dass Piet sich den Socken über den Arm stülpte – was ist denn jetzt im Socken? Da ist der Arm drin. Und was ist jetzt außerhalb vom Socken? Das ist ja dann die Welt. Und wenn man jetzt den Socken umkrempelt, ist ja die Welt im Socken. Das ist jetzt die Weltausstellung im Socken.

Kontakt: 05851-9445555, 0176-24260628
mail@hartmut-jansen.com

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Sockel 31/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 31/49 Am Anschuss 23, 22391 Hamburg

Im Austausch:  A. Lütje | T. Holzki

 

“Bei unserem Gegenstand handelt es sich um doppelt gefaltetes Druckerpapier mit der Beschriftung

  1. Konzept entworfen.
  2. Konzept verworfen.
  3. Konzept weggeworfen.

Gegenstand und Sockel befinden sich im Arbeitszimmer über der Heizung. Der Gegenstand soll die Suche nach einem zur Ausstellung geeigneten Gegenstand verkörpern.

Wir haben lange über geeignete Gegenstände diskutiert, ohne uns einigen zu können. Diesen Prozess möchten wir mit unserem Gegenstand darstellen.”

Tim.Holzki@gmx.de

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Sockel 32/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 33/49 in der Lise-Meitner-Str. 25, 29633 Munster.

Im Austausch:  Natalie Rudolf (Künstlerin) | Wladimir Rudolf (Sockelgastgeber)

 

1.Foto: “Regal für Künstlertrennen”
Wo ist der Unterschied zwischen “Hobbykunst” und “Professioneller Kunst”?
Wenn macht Spaß, dann -“Hobby”, wenn nur Ärger, dann -“Professionell”.
Dieses  Regal  ist für die Trennenablage von “Professionellen” Künstler  gedacht.
2.Foto: “die Blauäugige”

www.http://art-ru.de

Kontakt: 05192-2861675, 0178-9391780

info@art-ru.de

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 Sockel 33/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

Installiert wurde Sockel 35/49 im September, An der Lopau 14, 21385 Rehlingen,

 

ab März 2016:

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Im Austausch: Antje Schönau  (Künstlerin) | Irmgard Gottschlich/Harald Finke (Sockelgastgeber)

 

„Nägel mit Köpfen“ ist eine Werkgruppe der Hamburger Künstlerin Antje Schönau.

Zu meinem Geburtstag im November hatte Harald die Idee mir das „Nägel-mit Köpfen-Doppelportrait Harald Finke/ Irmgard Gottschlich“ zu schenken und vergab den Auftrag an unsere Künstlerkollegin. Das Holzstück mit den rostigen Nägeln findet Antje meistens am Elbstrand, die Köpfe sind modelliert und bemalt. Das fertige Werkstück mit der speziellen Interpretation wurde bei der Vorbereitung zum Harburger Kulturtag, bei der wir uns alle trafen, heimlich an meiner Aufmerksamkeit vorbei, an Harald übergeben. Am Geburtstag hielt man mich an, aus einem mit Seidenpapier gestopften Schuhkarton das zauberhafte Objekt vorsichtig zu befreien.

Die Überraschung und die Freude meinerseits war natürlich groß, und auch die Gäste waren begeistert. Unser beider Portrait hat seinen Standort von meinem Arbeitsplatz jetzt verlagert auf den SOCKEL und hat damit nochmal NÄGEL MIT KÖPFEN gemacht.

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Im Austausch: Wladimir Rudolf (Künstler) | Harald Finke (Sockelgastgeber)

 

Harald: Konsole mit Kunstobjekt befindet sich unter, Feng Shui Wasserfall, gleich gegenüber von unserer Eingangstür. Erste Besucher waren heut morgen schon da, aber eher kritische Stimmen. Mit Kunst ist das ja so eine Sache.

www.haraldfinke.de

Kontakt: 04132-9329350, 0157-37130749
mail@haraldfinke.de

 

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 Sockel 35/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 35/49 am 28.09.2015, Stuhlmannstraße 3, 22767 Hamburg, Koordinaten: 53°33’14.6″N 9°56’45.8″E

Im Austausch: Saskia Bannasch (Künstlerin) | Christian Pfaff (Sockelgastgeber)

 

Christian Pfaff: Die Idee des Museums zuhause spielt in meinem Leben seit jeher eine große Rolle. In meinem Zuhause hängen, stehen und liegen Hunderte von Kunstwerken.Von daher kam mir der Aufruf zu „Von Haus zu Haus“ in keinster Weise ungewöhnlich vor. Wenige Minuten, nachdem mich die Einladung erreichte, mailte ich Brigitte, Michael und Piet zurück: „Bin gerne dabei und mach einen Platz für einen Sockel frei.“

Nur wenig später traf ich mich zur Sockelübergabe und lernte auch gleich „meine“ Künstlerin Saskia Bannasch und ihre Kunstwerke kennen. Vertraute Sympathie machte sich breit. Man trank Kaffe, es gab Kuchen und frischen Apfelsaft. Zwischendurch wurde das Künstlerische vertieft. Saskias Kunstwerk, das ich wählte – eine kleine Keramikskulptur – gefiel mir auf Anhieb. Das tönerne Etwas gehörte zu ihrer Beschäftigung mit dem Vergänglichen, Flüchtigen. Eine „Umstülpung, wie sie es nannte.

Kurz darauf landeten Sockel, Kunstwerk und ich als Kunstgastgeber zuhause. Für den Ort der Anbringung wollte ich zunächst meinen Flur wählen, schwenkte aber dann auf mein Arbeitszimmer um, in dem frei aufgehängte Kästen schon allerlei wunderliche Dinge beherbergen. „Vergänglichkeit…“ summte ich vor mir hin und räumte eine Schiefertafel aus einem Kasten, in dem ich Fundstücke wie Muscheln und Birkenrinde aufbewahre – „Passt!“ Die Bohrmaschine aus dem Keller geholt, Löcher gebohrt, auf die mitgelieferten Haken gepfiffen und zack – nach 10 Minuten hatte die Umstülpung ihren Platz. Einen Platz in einem Platz in einem noch größeren Platz.

Es stimmt, Kunst soll etwas Flüchtiges, etwas Schnelles haben.

Hier kam alles zusammen.

Schön.

Wer zum Schauen vorbei kommen will, mailt mir einfach: info@herr-pfaff.de