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– alle Sockel in Text & Bild | 2015

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Sockel 08/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 08/49 im Mobilen Museum

Im Austausch: R&ST (Künstlerkollektiv) | Mobile Museum (Sockelgastgeber)

 

Im Sommer 2014 wurde in Horndorf eine Figur ins Kornfeld gemäht.

Auf dem Sockel liegt nun eine Handvoll Getreide.

Und das ist die ganze Geschichte zu diesem kleinen Kornhaufen.

 

Kontakt: 05851-1291

info@kunstraum-tosterglope.de

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Sockel 12/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 12/49 Im Alten Dorf 5, 21371 Tosterglope

Im Austausch: Brigitte Dörling (Künstlerin) | Wolfgang Wiegand (Sockelgastgeber)

 

Dreestrich

Vor Jooren hew ik von Frünnen, de een Pötterlehrgang makt hewt, een Blomenwaas schenkt kreegen. Düsse Blomenwaas het dree Löker, in de een de Blomens wunnebor dekoreeren könn. Wenn een nu de Blomenwaas ümdreit, so toseggen up’n Kopp stellt, denn süüt se ut as een Üter. Obers keen Üter von een Kou, ook nich von een Zääch, nee, dat is wat ganz Besünners. Man een Kou hett 4 Strich und een Zääch hett twee Strich. Und dorüm mutt se as Dreestrich de Öffentlichkeit togänglich mokt warn und hört in’t Museum utstellt. (Brigitte Dörling)

Kontakt: 05851-979322

info@wiegand-partner.de

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Sockel 13/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 13/49 Alter Rundling 4a, 21369 Nahrendorf

Im Austausch: Piet Trantel (Künstler) | Sabine Kulau (Sockelgastgeberin)

 

Sabine: Dieses bunte Schloss stiftete Piet, der in China lebt.   … Ausschnitte aus dem Mail Dialog:
SK… Abschließen bedeutet auch ausschließen. Türen abschließen heißt schützen vor „Langfingern“.  Kürzlich erzählte eine Chinesin: Um einen Menschen vor einer Untat zu schützen, müssen wir unsere Häuser abschließen. Denn so kommt ein Mensch gar nicht erst in Versuchung zu stehlen. Das finde ich eine schöne Einstellung. Das farbige Schloss regte zum Diskutieren an und passend zu dieser Zeit wurden die Begriffe Sicherheit und Schutz zuerst genannt. Mit dem Vorhängeschloss verbinden wir einen Brauch, sich seiner Liebe zu versichern, der hier in Europa mittlerweile groß geworden ist. An immer mehr Brücken, die sich über verwunschene, romantische kleine Flüsschen wölben, hängen Liebespaare diese „Liebesschlösser“. Der Schlüssel wird dem Flüsschen übergeben. Bei Bremen wurde eine Brücke derart stark mit Schlössern behängt, dass sie kurz vor dem Einstürzen war. Ja, so schnell kann es gehen, da ist die Liebe vielleicht auch nicht von Dauer gewesen.
PT…. fuer die vielen gedanken und interpretationsangebote zu schloessern. ach, die, die schloesser hatten ja im gegensatz zu den burgen eher die funktion zu protzen, denn zu trotzen. und wenn man den feudalismus historisch weiter verfolgt, finden wir uns wieder in der demokratie, oder sollen wir sagen, im kaptilismus, dem die demokratie mit ihren gesetzen so sehr verbunden ist, dass das eigentum einer der werte ist, die darin am meisten geschuetzt werden. das koennte ja alles auch ganz anders sein. naemlich dass es gar nicht so darauf ankommt, dinge zu besitzen, sondern sie zu (be-)nutzen. was nuetzt denn die liebe, deren man sich nur sicher ist, die man aber nicht lebt? das schoene am schloss ist eben auch, dass man es oeffnen kann …

 

Kontakt: 05855-9791919, 0170-9320002

sabine@pr-raum.de

www.pr-raum.de

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Sockel 14/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 14/49 Am Twennenberge 12, 21354 Alt Garge

Im Austausch: Raaja Fischer (Künstler) | Uta Meyer-Pöhls (Sockelgastgeberin)

 

Renate Fischer: Sie (die Karaffe) stammt aus der Zeit der ersten Ehe meines Vaters, der 1904 in Berlin auf die Welt kam und Ende der 20iger/Anfang der 30iger Jahre in Berlin geheiratet und auch dort gelebt hat. Wahrscheinlich gehörte sie mitsamt der Gläser, die sich noch in meinem Besitz befinden, zu seinem ersten eigenständigen Haushalt – evtl. war das Ensemble sogar ein Hochzeitsgeschenk.
Sie hat eine weite Reise gemacht … Berlin (ca. 1930) …. Braunschweig (ca. 1936) … Bad Kreuznach (1954) …. Bad Münster a.St.-Ebernburg (1966)  …. Tosterglope (2004)

Ich hab sie immer sehr gemocht, aber ich benutze sie nicht. Das Bild, das ihr geschickt habt, hat mir sehr gefallen. Ich freue mich, dass sie in eurem Projekt auf diese Weise noch einmal zur Geltung kommt.

 

Kontakt: 05854-301

uta.meyerpoehls@gmail.com

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Sockel 15/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 15/49  Lütt Hamborg 17, 21371 Tosterglope

Im Austausch: Stefanie Schmoeckel (Künstlerin) | Familie Jansen (Sockelgastgeber)

 

Steffi: … also ich habe ja mal in Frankreich gelebt … ich bin dorthin eingeladen worden … von einer ehemaligen Schülerin, die dort aufgewachsen ist, und ihre Mutter war von Bettina von Arnim … sie lebte dort in einem alten Haus auf dem Land … und sie fragte mich, ob ich nicht zu ihr einziehen wollte, … und ich sollte dort als Cellolehrer anfangen können. Und sie hatte dieses Metronom, und hat es mir gegeben, weil … es ist sowieso kaputt … und da hab ich es überallhin mitgenommen … und so stand es jetzt in meinem Instrumentenschrank in Tosterglope … und jetzt ist es auf dem Sockel gelandet, und jetzt tickt es sogar wieder … und den Stein, den hab ich gefunden … aber möglicherweise ist er aus der Gegend um Cahors … eine uralte Weingegend und ganz wild … da war in den 20er Jahren mal so eine Weinkrankheit…

 

Kontakt: 0176-24260628

mail@hartmut-jansen.com  

www.hartmut-jansen.com

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Sockel 16/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 16/49 in der Tischlerwerkstatt Jansen, Im Alten Dorfe 13, 21371 Tosterglope

Im Austausch: Odette El Ibiary (Künstlerin) | Tischler Hartmut Jansen (Sockelgastgeber)

 

Hartmut: Der Titel des Objektes ist: “Benenne es nach den Orten und Situationen, wo es sich gerade befindet.“

So findet der Sockel in der Tischlerei sozusagen zum Ort seines Ursprungs zurück.

 

Kontakt: 0176-24260628

mail@hartmut-jansen.com  

www.hartmut-jansen.com

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Sockel 17/49       VON HAUS ZU HAUS #3 – ein Museum zu Hause

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Installiert wurde Sockel 17/49 im Rathaus Dahlenburg, Am Markt 17, 21368 Dahlenburg

Im Austausch: wechselnde Mitarbeiter des Rathauses (Künstler) | Rathaus Dahlenburg (Sockelgastgeber)

 

Nicole: … Die Mitarbeiter des Rathauses haben dafür gesorgt, dass auf diesem Sockel fortlaufend verschiedene Objekte gezeigt werden. So habe ich dort einen fliegenden Teppich, einen männlichen Torso und zusammen mit dem Torso auch diesen Vogel gesehen.

Jetzt sitzt der Vogel allein dort, ich weiß nicht, warum.

Aber ich weiß, dass sich die Mitarbeiter darüber austauschen und dabei viel Freude haben. …

 

Kontakt: 05851-860

samtgemeinde@dahlenburg.de