3. Etappe Start

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W A N D E R U N G

Zum Thema Gehen und Wandern lagern eine ganze Reihe von Wünschen und Vorstellungen im Wunsch-Depot >>  Es geht dabei vor allem um Verbindungswege zwischen den Orten der Gemeinde, Verbindungen zu finden oder diese einmal vorhandenen Wege wieder her zu stellen.

Bürger aus Ventschau hatten jetzt auf der ersten Sommerwerkstatt >> noch einmal dazu angeregt und so setzten wir uns mit einer Gruppe von Kundigen und Neugierigen in Bewegung, einen Fußpfad durch den Wald von Ventschau nach Tosterglope und nach Horndorf zu finden. Auf Plattdeutsch berichtet Brigitte Dörling über diesen Versuch >>.

Wie sieht die Gemeinde, von einem anderen Ort betrachtet aus? Wie seht Ihr Euch und Eure Ideen in Bewegung? Diese Fragen hat Piet in einem Bild thematisiert >>. Die Kreise, die ursprünglich mit einem Rennmotorrad in den Wüstenboden von Nevada gezogen wurden Michael Heizer >> entsprechen dabei den Gemeindeorten, die sich aus unterschiedlichen Winkeln Richtungen und Perspektiven zueinander in Beziehung sehen. Verbindungswege waren nicht das einzige Thema, die Gespräche gingen von Geschichten über Wichtel- und Heidelbeerparadiese, über Wildschwein und Dachsbehausungen, über Jakobskreuzkraut bis zur Bienenhaltung auf dem Land und auf den Dächern in den Städten. Auf einem Bio-Kartoffelfeld konnten wir noch richtige Kartoffelkäfer finden. In Tosterglope begrüßten uns die prächtigen Stockrosen auf der Rückseite des Wenk-Hofes, die wir ohne den pfadlosen Gang über den Acker nicht entdeckt hätten.

Von Tosterglope aus Richtung Horndorf-Siedlung liefen wir auf dem Pflaumen-Weg. Nicht Pflaumen-Bäume begleiteten den Weg sondern eine Reihe von Wildkirschen, die klein, schwarz und sehr süß und lecker sind. Sollte man pflücken und weitergeben. Auch Himbeeren in großen Mengen gab es am Weg. Nicole möchte diese “wildpflanzlichen” Ressourcen der Gemeinde mit anderen erforschen und nutzen >>.

Durch unsere Wanderung wurde klar, dass ein Verbindungspfad in dem Moment existiert, in dem man ihn geht oder sucht oder eben findet. Und wo noch kein Pfad durch Betreten des Bodens und des Geländes sichtbar ist entsteht er sozusagen durch den Gebrauch, durch das Begehen. Aus Notwendigkeit oder eben aus Neugier oder der Lust am Gehen.

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